Schwerer Stand gegen Paris

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Diesmal war für die SG Flensburg-Handewitt in der VELUX EHF Champions League nichts zu holen. Sie unterlag am Abend Paris Saint-Germain HB mit 20:27 (9:12).

Das war doch schon mal eine gute Kunde: Tobias Karlsson und Jim Gottfridsson liefen mit ihren Kameraden in die verdunkelte FLENS-ARENA ein. Zum Einsatz kamen sie zunächst aber nicht. Die SG begann fast so wie am Samstag bei der starken Vorstellung in Paris – bis auf Hampus Wanne. Der Linksaußen markierte den ersten Treffer des Tages, der für rund neun Minuten der einzige auf Seiten der SG blieb. Dass der französische Meister dennoch nicht davonrannte, lag an einer gut disponierten Deckung, in der Anders Zachariassen und Simon Hald den Ton angaben.

Als sich vorne allerdings ein paar Fehler zu viel einschlichen, düste PSG davon. Henrik Toft Hansen, an alter Wirkungsstätte mit warmen Applaus begrüßt, erhöhte auf 3:7. Maik Machulla nahm ein Team-Timeout. Nachdem Rasmus Lauge nach rund zehn Minuten ins Geschehen eingegriffen hatte, kam nun auch Jim Gottfridsson – allerdings nur kurzzeitig. Der Gast hatte in Person von Altmeister Thierry Omeyer zunächst Vorteile im Torwart-Duell. Benjamin Buric holte zur Begeisterung der Zuschauer aber auf. Nach 20 Minuten lief es in der Offensive besser. Rasmus Lauge versenkte den Ball zwei Mal aus der zweiten Reihe und brachte seine Farben auf 8:10 heran. Zum Pausentee ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand. Da war noch alles drin.

Aus der Kabine kehrten beide Teams mit Schwung zurück, der allerdings nach fünf Minuten erlahmte. Die SG tat sich sehr schwer, Tore zu erzielen – PSG etwas leichter. Der dänische Superstar Mikkel Hansen markierte das 13:19. Maik Machulla trommelte seine Jungs zusammen, noch waren ja 17 Minuten zu spielen. Nun durfte wieder die Rückraumreihe ran, die es im Hinspiel so toll gemacht hatte. Doch diese Partie war nicht mehr zu drehen. Deshalb wechselte die SG in der Schlussphase durch. Die Zuschauer applaudierten Torbjörn Bergerud für zwei Paraden, dann besorgte Dani Baijens den 20:27-Endstand.

„Wir sind der achte Mann, wir sind Flensburg“, sagte Moderator „Holzi“ Holst. „Wir sehen uns am Montag wieder!“ Dann geht es gegen die Rhein-

SG Flensburg-Handewitt – Paris Saint-Germain HB 20:27 (9:12)

SG Flensburg-Handewitt: Buric, Bergerud – Karlsson, Golla, Hald, Glandorf, Svan, Wanne, Jeppsson, Jøndal, Steinhauser, Zachariassen, Johan-nessen, Lauge, Baijens

Paris Saint-Germain HB: Corrales, Omeyer – Gensheimer, Sagosen, Kounkoud, Remili, Abalo, L. Karabatic, Toft Hansen, Hansen, Morros, Ekdahl du Rietz

Schiedsrichter: Horacek/Novotny (Tschechien);

Zuschauer: 5100

 

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Letzte Aktualisierung: 18.12.2018 19:22:45
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