Auswärtssieg bringt weiteres Selbstvertrauen

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Die Rhein-Neckar Löwen haben den sechsten Sieg der laufenden Champions League Saison eingefahren. Beim schwedischen Meister IFK Kristianstad siegten die Badener am Abend nach einer souveränen Vorstellung mit 32:27 (18:13). Die Löwen schoben sich in ihrer Vorrundengruppe A durch den Erfolg in Schweden vorrübergehend auf den dritten Platz und überwintern in der Königsklasse nun mit 12 Punkten aus zehn Spielen.

„Damit können wir sehr zufrieden sein. Wir haben eine sehr schwierige Gruppe, wo jeder jeden schlagen kann“, freute sich Trainer Nikolaj Jacobsen nach dem Erfolg in Kristianstad, nur zwei Tage nach dem letzten Bundesligaspiel seiner Mannschaft in Ludwigshafen.

Bester Werfer für die Löwen in Schweden war Mannschaftskapitän Andy Schmid mit zehn Toren. Der Schweizer versenkte dabei gleich fünf Würfe ins leere Tor der Gastgeber, die mehrmals ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Feld nahmen und nach einem Ballverlust so bitter bestraft wurden. „Wir können sehr zufrieden sein. Wir haben die letzten Wochen schon eine gewisse Verunsicherung in unserem Spiel, haben gute aber auch schlechte Phasen. Kristianstad hat zuletzt in Montpellier gewonnen, was uns nicht gelungen ist. Wir waren gewarnt, haben den Kampf hier heute aber angenommen und eine gute Leistung gezeigt. Darauf wollen wir jetzt in den letzten Bundesligaspielen bis zum Jahresende anknüpfen. Dieser Sieg gibt uns weiteres Selbstvertrauen für die nun kommenden, harten Aufgaben in der Liga und im DHB-Pokal“, sprach Andy Schmid nach der Partie.

Die Gastgeber aus Kristianstad führten vor 4200 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena von Kristianstad in der gesamten Partie nur zweimal, es war das 1:0 und 2:1, danach übernahmen die Löwen die Führung und bestimmten das Spiel. Filip Taleski bekam in der heutigen Partie den Vorzug vor Mads Mensah, der Däne laboriert seit dem Bundesligaspiel in Ludwigshafen am Donnerstag mit Knieproblemen und erhielt deshalb eine spielerische Auszeit verordnet. Jerry Tollbring präsentierte sich an alter Wirkungsstätte in Spielfreude, der Linksaußen der Badener erzielte drei der ersten fünf Löwen-Tore. Bis zum 6:6 Zwischenstand konnte Kristianstad das Tempo der Gäste mitgehen, die sich spielerisch zu den letzten Auftritten am Abend in Südschweden stark verbessert zeigten und deutlich weniger Fehler machten.

So nutzten die Löwen eine Überzahlsituation und zogen auch dank zwei Treffer von Andy Schmid ins leere IFK-Tor erstmals mit vier Toren in Folge auf 10:6 davon. Zur Pause führte der Bundesligist bereits mit 18:13, doch zu Beginn der zweiten Halbzeit war es wie so oft in den letzten Wochen. Mit einigen voreiligen Abschlüssen, Ballverlusten und Fehlwürfen brachten die Löwen die Hausherren wieder zurück ins die Partie. Beim 20:18 Zwischenstand, zwanzig Minuten vor dem Ende, drohte die Partie zu kippen, doch die Löwen behielten nun einen kühlen Kopf und erzielten die nächsten drei Treffer in Folge zur beruhigenden 23:18 Führung. (45.)

„Wir haben das in dieser Phase sehr gut gemacht, Ruhe und Übersicht behalten und die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte Nikolaj Jacobsen seine Spieler nach der Partie. Kristianstad fand in der Schlussphase dann keine Mittel mehr gegen die individuelle Klasse der Badener. Nach Mikael Appelgren in der ersten Halbzeit überzeugte auch Andreas Palicka in der zweiten Hälfte zwischen den Pfosten. Beide Torhüter kamen zusammen auf zwölf Paraden. Im Angriff fanden die Löwen immer wieder die Lücke in der schwedischen Abwehr und hatten keine Probleme die eigene Führung über die Stationen 23:19 (45.) 27:21 (50.) bis zum 32:27 Endstand zur Freude der mitgereisten Fans auszubauen. Am morigen Sonntag geht es für die Badener dann zurück in die Heimat, am späten Nachmittag landet der Flieger aus Kopenhagen in Frankfurt. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt den Löwen nicht. In der Bundesliga kommt es am kommenden Donnerstag zum nächsten Spitzenspiel in der SAP Arena, wenn der SC Magdeburg seine Visitenkarte in Mannheim abgibt. Eintrittskarten für das spannende Verfolgerduell in der Bundesliga gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen. In der Königsklasse geht es für die Löwen erst im Februar weiter. Am Mittwoch, 6.2.19 kommt Vardar Skopje in die SAP Arena. Anwurf ist dann um 19 Uhr, der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

IFK Kristianstad – Rhein-Neckar Löwen 27:32 (13:18)

IFK Kristianstad: Larsson, Banke; Hansson, Arnarsson (5), Henningsson, Nilsen (4), Canellas (5), Larsson, Gudmundsson (1), Hallen (2), Freiman, Ehn, Einarsson, Jurmala, Chrintz (6/5), Halen (4)

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren (1. HZ), Palicka (2.HZ); Schmid (10), Lipovina (5), Sigurdsson (n.e.), Radivojevic, Tollbring (5/3), Abutovic, Mensah (n.e.), Fäth (1), Taleski (4), Guardiola, Petersson (4), Nielsen (2), Ganz (n.e.), Kohlbacher (2)

Trainer: Ola Lindgren – Nikolaj Jacobsen

Schiedsrichter: Zigmars Sondors / Renars Licis (LAT)

EHF Beobachter: Vladimir Sokol (CRO)

Zuschauer: 4200

Zeitstrafen: 3 -4-

Siebenmeter:5/5 – 3/3

Strafminuten: Henningsson (2), Nilsen (2), Gudmundsson (2) – Fäth (2), Nielsen (2), Jacobsen (2)

Spielfilm: 2:2 (5.), 4:5 (10.),6:9 (15.), 7:11 (20.), 8:14 (25.), 13:18 (HZ), 15:20 (35.), 18:20 (40.), 19:23 (45.), 21:27 (50.), 24:30 (55.), 27:32 (EN)

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Ergebnisdienst Pokal

18.12.2018 18:00
DHB-Pokal, Viertelfinale
  
Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen I 0 : 0
18.12.2018 19:00
DHB-Pokal, Viertelfinale
  
TSV Hannover-Burgdorf - FA Göppingen 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 15.12.2018 20:51:24
Legende: ungespielt laufend gespielt