Bieberau-Modau: Personelle Veränderungen

3.Liga Mitte
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Wie bereits berichtet wurde, verlässt Torwart Martin Juzbasic die Falken um sich noch einmal der Herausforderung der 2. Bundesliga beim TSV Bayer Dormagen zu stellen. Der zweite Torwart Saad Khan kann sich aufgrund einer neuen beruflichen Situation nicht mehr 5 Tage in der Woche dem Handball widmen und wird unterklassig mit weniger Aufwand bei der MSG Umstadt/Habitzheim weiter spielen.

Ebenso können die Perspektivspieler Jonas Schattschneider, Maik Lebherz (beide MSG Roßdorf/Reinheim) und Eric Schäffter (HSG Wallau/Breckenheim) den Aufwand für die 3. Liga nicht mehr stemmen. Jonas Ahrensmeier, der bei den Falken meist nur in der Abwehr eingesetzt wurde, sucht mehr Spielanteile und wird sich, wie David Rivic, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, der HSG Hanau anschließen.

Den sieben Abgängen stehen bislang fünf Neuzugänge gegenüber, die den Falken Kader qualitativ allesamt noch einmal aufwerten und verstärken.

• Christophorus Nungovitch (Tor), 30 Jahre, 1,88 m

Der zypriotische Nationalspieler wird bei den Falken die Nr. 1 ersetzen und mit seinem Leistungsvermögen sicher zu den besten Torhütern der 3. Liga avancieren. Er spielt aktuell noch bei Spartak Moskau und war zuvor unter anderem in der Schweiz und in Frankreich in der 1. Liga tätig. Er fand den Weg zu den Falken über seine Freundin Helen van Beurden, die bei den Bensheimer Flames zwischen den Pfosten steht.

• Christoph Weizsäcker (Tor), 19 Jahre, 1,94 m

Der mehrfache Hessenauswahlspieler kommt von der U 19 Bundesliga Mannschaft der HSG Wetzlar und will sein Talent bei den Falken unter Beweis stellen und sich weiter entwickeln.

• Michael Malik (Rückraum), 26 Jahre, 1,94 m,

ist wahrlich kein unbekannter in Groß-Bieberau. Noch bei den Falken gehörte der ehemalige Junioren Nationalspieler mehrfach zu den besten Torschützen in der 3. Liga und gilt zudem als Abwehrspezialist. Nach einem Kurzauftritt in Hanau und Obernburg, kehrt er zu seinem Heimatverein zurück

• Hannes Iffert (Kreis), 23 Jahre, 1,92 m,

durchlief als Jugendspieler das Handballinternat des ThSV Eisenach und ging übergangslos aus diesem Nachwuchsprojekt in die Bundesligamannschaft über. Jetzt will sich der große und wuchtige Kreisläufer bei den Falken in seiner hessischen Heimat empfehlen.

• Kevin Kunzendorf (Rechtsaußen), 18 Jahre, 1,86 m

das große Talent kommt ebenfalls von der U 19 Bundesligamannschaft der HSG Wetzlar und gehörte diese Saison bereits dem U 23 Kader Wetzlars in der 3. Liga an. Er stammt aus Kirchbrombach und wird uns auf der rechten Seite stärker machen.

Neben diesen fünf Verstärkungen besteht der Drittligakader in der neuen Saison 2020/2021 (der 38. Saison für Groß-Bieberau in einer deutschen Bundesliga) weiterhin aus den bewährten Kräften:

• Maximilian Bettin
• Simon Brandt
• Robin Büttner
• Till Buschmann
• Jonas Dambach
• Lucas Eisenhuth
• Kenneth Fuhrig
• Kris Jost und
• Robin Marquardt.

Mit diesem Kader und weiteren Perspektivspielern aus der Landesligamannschaft wollen die Falken ihre 38. Bundesligasaison angehen und sich weiter nach oben entwickeln.

Manager Georg Gaydoul: „Der neue Kader hat eine außerordentliche Qualität und ist enorm entwicklungsfähig. Unsere Fans dürfen sich auf eine interessante Mannschaft und wieder auf spannende Spiele in der 3. Liga freuen.“

Neben der personellen Weiterentwicklung wollen die Falken aber auch den dringend erforderlichen Ausbau der Sporthalle in Groß-Bieberau voran bringen. Die ehrwürdige Sporthalle an der Schule ist doch sehr in die Jahre gekommen, braucht dringend einen neuen Hallenboden, eine Sanierung der Umkleide- und Duschkabinen, eine Vergrößerung und Optimierung des Schmucker – Foyers und eine Kapazitätserweiterung für die Zuschauer. Immerhin belegen die Falken im Zuschauerranking der Drittligisten mit nahezu 800 Zuschauern im Schnitt, Rang zwei hinter dem TV Großwallstadt.

Die nächste Gelegenheit die HSG Falken zu sehen, ist der kommende Freitag. Dann kommt es in der Großsporthalle um 20 Uhr zum Derby gegen den Tabellendritten aus Nieder-Roden. Im Hinspiel gab es für die Bieberauer eine 25:28-Niederlage. Lange sah man wie der Sieger aus, doch am Ende hatte Nieder-Roden die Nase vorn. Das soll sich am Freitag ändern. (mb)

 

 

 

 

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