Longerich mit tollem Auswärtssieg

3.Liga Mitte
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Jede Menge Unbekannte erwartete den LSC zum Saisonauftakt. Wie startet die Mannschaft nach der Heimspielabsage in die Saison? Wie stark ist der letztjährige Dritte aus Rodgau Nieder-Roden? Wie geht die Mannschaft mit der Geisterkulisse – zugelassen waren 50 Zuschauer – um?

Wie kompensiert sie den Ausfall von drei wichtigen Spielern? Es gab also durchaus Punkte, die gegen einen letztendlich souveränen Auswärtserfolg sprachen. Zumal diese Ende der ersten Halbzeit um einen weiteren Punkt ergänzt wurden. Hierzu später mehr.

Der LSC Tross startet gegen 15 Uhr mit dem Busunternehmer Alexander Zorn, der diese Saison sämtliche LSC Auswärtsfahrten begleiten wird, in Richtung Offenbach. Nach einem kurzen Spaziergang vor Ort in Nieder-Roden begann die Aufwärmphase auf das erste Spiel in der neuen 3.Liga Mitte. Ohne die verletzten Spieler Peters (Knieprobleme), Thöne (Syndesmosebandriss) sowie Mestrum (privat verhindert) lief der LSC erstmals in den neu gestalten Auswärtstrikots auf. Neuzugang Max Zimmermann startete auf Linksaußen, sein Pendant auf der anderen Außenwahn bildete Niko Pyszora, der Rückraum agierte mit den Spielern Hartmann (Rückraum Links), Schulz (Rückraum Mitte) und Koenen (Rückraum Rechts) und am Kreis rackerte Routinier Bennet Johnen. Im Tor setzte Trainer Klisch auf Valentin Inzenhofer.

Nach einer verschlafenen Anfangsphase (1:4) zog der LSC seinerseits auf 5:4 davon. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten. Bis zur Pause gelang es keiner Mannschaft, auf mehr als zwei Tore davon zu ziehen. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte musste der LSC einen herben Rückschlag einstecken. Christopher Wolf, der gemeinsam mit Bennet Johnen den LSC-Mittelblock bildet, bekam nach einem robusten Einsteigen die rote Karte des Schiedsrichtergespanns Winter zugesprochen. Sicherlich eine harte, aber durchaus nachvollziehbare Entscheidung der souverän agierenden Schiedsrichter. Den fälligen 7-Meter verwandelten die Gastgeber zum 12:12 Ausgleich. Die letzten Sekunden bis zum Pausenpfiff nutze der LSC perfekt und konnte durch ein Tor von Kapitän Tim Hartmann abermals in Führung gehen.

In veränderten Aufstellung – der nach wie angeschlagene Marian Dahlke ersetzte Christopher Wolf im Innenblock – startete der LSC in Halbzeit 2. Und die Anfangsphase hatte es wahrlich in sich. Mit einem fulminanten 6:0 distanzierte Lunke den Gastgeber frühzeitig und zog auf 19:12 davon. Insbesondere der Rückraum wusste in dieser Phase zu überzeugen und kam immer wieder zu Torerfolgen gegen den in rot spielenden „Baggerseepiraten“. In der Folgezeit kam die HSG lediglich auf 5 Tore heran, ansonsten agierte der LSC zu souverän und zielstrebig. Neben einer treffsicheren Angriffsreihe um die je 6-fach erfolgreichen Torschützen Zimmermann und Schulz ragte Torhüter Valentin Inzenhofer aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Am Ende kam Valentin auf eine Quote gehaltener Bälle von 43%. Der LSC zeigte auch in den Schlussminuten eine konzentrierte Leistung, der letztendlich zu einem überzeugenden 28:21 Erfolg führte.


Der LSC spielte in folgender Aufstellung:

Inzenhofer (1-60.), Ruch (n.e.); Koenen (3), Zerwas (5), Pyszora (2), Hartmann (3), Lux (n.e.), Duckert (n.e.), Wolf, Tomassini (n.e.), Richartz (n.e.), Zimmermann (6), Schulz (6/1), Johnen (3), Dahlke