21. Spieltag: Hagen siegt im Spitzenspiel

3.Liga Nord-West
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Im ersten Samstagspiel traten die Fohlen aus Gummersbach auswärts in Augustdorf gegen Lippe II an. Den besseren Start hatten die Gäste (3:6; 12.). Beim 6:7 (17.9 hatte sich die Heimmannschaft wieder heran gekämpft.

Aber die Fohlen blieben in Vorhand (7:10; 24.). Zur Halbzeit gingen beide Teams mit einem 11:12. Nach Wiederanpfiff hatte Lippe II einen Lauf zum 14:12. Julius Rose gelangen 3 Tore am Stück. Das Spiel war jetzt eng und offen. Beim 18:18 (42.) waren die Fohlen wieder auf Augenhöhe. Dann erhöhte Lippe II auf 20:18 ( 47.). In der folgenden Spielzeit konnten die Ostwestfalen den Spielstand auf 23:18 (54.) erhöhen, was die Spielentscheidung bedeutete. So brachte Lippe II den Sieg über die Zeit und siegte mit 24:21 gegen sich tapfer wehrende Fohlen. Lippe II hat Kontakt zur Spitzengruppe, Gummersbach liegt 3 Punkte vor einem Abstiegsplatz.

Der Leichlinger TV empfing den Aufsteiger LiT Germania. Bis zum 6:6 (12.) war der Spielverlauf offen. Danach konnte sich der Gastgeber auf 11:6 (19.) absetzen. Über 13:7 (21.) und 17:9 (25.) kam es zum deutlichen Halbzeitstand von 19:12. Auch in dieser Höhe war der Pausenstand verdient. Auch in Halbzeit 2 bestimmte erstmal der Gastgeber das Geschehen (24:19; 38.). Nach 45 Minuten stand es 26:18, das Spiel war entschieden. Nach 53 Minuten führte der LTV mit 28:22. Gab es noch Hoffnung für LiT? Hatte der Gastgeber zu früh den Druck aus dem Spiel genommen? Spätestens beim 30:23 (55.) war klar, daß der Sieger nur LTV heißen konnte. So war es dann auch. Der LTV gewinnt deutlich mit 34:24, sichert sich zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und belegt jetzt Platz 11 mit 5 Punkten Abstand zum Abstiegsgeschehen.

Die Longericher Mannschaft des SC hatte am Samstag den anderen Aufsteiger aus Friesland zu Gast. Bis zum 8:9 (17.) war das Match ausgeglichen, obwohl der Aufsteiger in Köln meist führte, wenn auch nur knapp. Begünstigt durch einen vergebenen Strafwurf erzielte der OHV dann die erste 2-Tore-Führung (8:10; 18.). In der 21. Minute war der LSC in Reichweite (10:11.). Nach dem Konter (10:12) kam es zum Pausenstand von 15:13. Nach der Pause vergrößerte der LSC den Vorsprung (19:15; 35.), doch mit einem 4:0 – Lauf kam der Aufsteiger zum 19:19 (40.). Nach 47 Minuten stand es 21:21. Dann hatte der LSC eine Phase in der fast alles gelang. Lohn war das 27:22 (54.). Das entschied das Spiel, obwohl der OHV noch etwas Ergebniskosmetik betrieb. Letztendlich verdient gewann der LSC mit 29:24 und steigt auf Platz 4 punktgleich mit Spenge auf Platz 3. Aurich hält Platz 7 mit 22 Pluspunkten.

Ahlen empfing den WHV daheim. Der Spitzenreiter lag von Beginn an in Front (2:4; 8.). Beim 4:4 (10.) hatte Ahlen das Remis erkämpft. Nach 13 Minuten stand es 5:6. Ahlen ließ den WHV nicht weg ziehen (6:7; 15.). Erst nach 20 Minuten konnte sich der Favorit auf 2 Tore absetzen (8:10). Über 9:11 kam es zum Halbzeitstand von 13:12. Ahlen hat in Halbzeit 1 gezeigt, daß man dem Favoriten Paroli bieten kann und verbissen um die Möglichkeit eines Punktgewinns gekämpft. Auch in Halbzeit 2 lag Ahlen erstmal in Front, auch wenn der WHV immer ausglich (16:15; 38.). Nach 41 Minuten führte Ahlen mit 18:15, ehe der Gast auf 18:17 verkürzte. Durch 2 weitere Tore ging der WHV wieder in Führung, auch weil die ASG einen Strafwurf vergab. Auch eine Auszeit half nicht, der Gast ging 18:20 in Front (48.). Wenig später brach wohl das 18:21 den Kampfgeist der ASG Spieler. Zwar gab sich die Mannschaft nicht auf, doch der WHV blieb mit mindestens 3 Toren für den Rest des Spieles vorn. Als es in Minute 56 noch 23:26 stand waren die Messen gesungen. Obwohl sich Ahlen nicht aufgab siegte nach hartem Kampf der Favorit mit 24:29 und behält den Spitzenplatz, während Ahlen auf Platz 15 bleibt.

Spenge startete in eigener Halle gegen Menden gut (6:3; 11.). Die Wölfe aus Menden sahen zu Beginn der Partie wie die Verlierer aus (8:4; 13.). Spenge zog auf 12:6 (17.) davon, was Menden zu einer Auszeit zwang. Über 15:7 (21.) und 18:8 (25.) kam Spenge zu einem ungefährdeten Halbzeitstand von 22:10. Wie nach diesem Halbzeitstand zu erwarten, konnten die Wölfe das Match nicht mehr zum Guten wenden. Nach 43 Minuten stand es 26:14, der Halbzeitvorsprung war konstant geblieben. Spenge spielte konzentriert weiter und Menden hatte wohl nicht die Möglichkeiten dagegen zu halten. Über 33:17 (53.) kam es zu einem haushohen 35:19 – Sieg der Spenger, die sich damit auf Platz 3 schoben. Menden bleibt auf dem letzten Abstiegsrang.

Hagen kam beim Spitzenspiel in Schalksmühle ideal ins Spiel und führte mit 0:5 (8.), so daß Schalksmühle früh eine Auszeit nahm. Doch irgendwie war Schalksmühle vom Pech verfolgt, denn danach bekam Hagen eine Strafzeit, doch den fälligen Strafwurf vergeigte Schalksmühle prompt. Erst beim 1:6 (12.) fiel das erste Tor der Gastgeber. Zumindest die 1. Hälfte beherrschte Hagen den Gegner eindeutig und ging mit 3:10 (21.) in Front. Zur Halbzeit gingen die Mannschaften mit einem 8:12. Kurz nach Beginn der 2. Halbzeit kam Schalksmühle auf 10:12 heran, ehe Hagen auf 10:14 (34.) erhöhte. Wieder konterte Schalksmühle zum 12:14. Die Drachen hatten also mit dem Rückstand aus Halbzeit 1 zu kämpfen, denn ansonsten waren sie mittlerweile gleichwertig auf der Platte. Nach 40 Minuten stand es 13:17, nach 44 Minuten 15:19. Zwar hielt Hagen den Vorsprung, aber Schalksmühle kam immer näher heran (20:22; 54.). Aber Hagen behielt die Nerven und erhöhte auf 20:26. Da waren noch 43 Sekunden zu spielen und das Match damit entschieden. Den Schalksmühlern gelang nur noch 1 Tor zum 21:26 Endstand. Damit sichert sich Hagen den Platz hinter dem WHV (1 Nachholspiel). Schalksmühle rutscht erstmal auf Platz 5 ab, hat aber zumindest Spenge und den LSC in der Tabelle noch in Reichweite. Der Rückstand auf Platz 2 beträgt allerdings 5 Punkte.

Im einzigen Sonntagsspiel standen sich die Mindener Reserve und die Panther in Burscheid gegenüber. Beide Teams waren munter zu Gange, so daß es nach 8 Minuten 6:6 stand. Nach 12 Minuten stand es 9:8, das Spiel schien recht torreich zu werden. Am Vorsprung änderte sich nicht viel (11:10; 17.). Auch nach 23 Minuten führte der Gastgeber knapp (14:13). Beide Mannschaften waren gleichwertig und spielten auf Augenhöhe. Zur Halbzeit zeigte die Anzeige ein Ergebnis von 18:16 an. Das Spiel blieb bis weit in die Endphase offen, auch wenn der Gastgeber meist führte. Über 23:22 (43.) und 28:27 (56.) kam es durch einen Endspurt zum 29:27 und letztendlich zum glücklichen 30:29 Sieg für die Panther. Es war ein gutes, spannendes Match mit einem glücklichen Sieger Burscheid, der sich damit Platz 8 verbessert, während GWD II auf Platz 12 verbleibt.

 

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