45 starke Minuten im Lipperland

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3.Liga Nord-West
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Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV hat seinen Vorsprung an der Spitze der Nord-Weststaffel einmal mehr behauptet: Nach dem ungefährdeten 30:26 (18:12)-Erfolg bei der Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo haben die Jadestädter weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Eintracht Hagen.

Bester Werfer der Gäste, die kurzfristig auf gleich drei Stammkräfte verzichten mussten, war Spielmacher Kuno Schauer mit sieben Toren.

Im Gegensatz zu den meisten Auftritten in dieser Saison zeigten sich die Jadestädter beim Gastspiel im Lipperland von der ersten Minute an „griffig“. Mit aggressiver Abwehrarbeit und konsequent ausgespielten Angriffen erarbeitete sich der WHV schnell eine Führung. Das Team Lippe II hielt aber dagegen und ließ sich die Jadestädter lange Zeit nicht wirklich davonziehen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang es dem Spitzenreiter, sich deutlicher abzusetzen. Die 18:12-Pausenführung war der verdiente Lohn nach einer der besten ersten Halbzeiten in dieser Saison.

„Im ersten Durchgang und auch in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit hatten wir eine gute Körpersprache“, zeigte sich auch WHV-Trainer Christian Köhrmann einverstanden. „Auch die Aggressivität in der Abwehr hat mir sehr gut gefallen.“ Nach 45 Minuten (es stand inzwischen 26:17 für die Gäste) musste der kleine WHV-Kader (es fehlten Tobias Schwolow, Domagoj Srsen und Tim Rozman) dem hohem Tempo dann mehr und mehr Tribut zollen. Fehler schlichen sich ein, die die Gastgeber – auch der dank der nun offensiven 3:2-1-Deckung – immer wieder zu leichten Toren nutzten. So schmolz der Vorsprung der Gäste noch auf vier Tore zusammen, der Sieg im Lipperland geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Team Lippe II – Wilhelmshavener HV 26:30 (12:18)

Lippe II: Wetzel (1.-19./5 Paraden), Zecher (ab 19./2); Schalles 8/2, Hangstein 6/1, Reitemann 5, Rose 3, Geis 2, Tironzelli 1, Schmidt 1, Hinsch, Hansen.

WHV: Prost (1.-44./11), Grunz (ab 44/5); Schauer 7, Drechsler 5, Postel 4, Pust 3, Ten Velde 3/1, Kozul 2, Konitz 2, Sabljic 2, Vorontsov 1, Delic 1/1, Rozman, Srsen.

Schiedsrichter: Kijowsky/Strüder
Zuschauer: 500
Strafwürfe: 4/3 – 2/2
Strafminuten: 4 – 12
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