Spenge lässt zu viele Chancen aus

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3.Liga Nord-West
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Unser Team musste heute Abend in eine bittere Derbyniederlage einwilligen und sich dem Team HandbALL Lippe II mit 22:26 geschlagen geben. Damit revanchiert sich die Mannschaft von Trainer Matthias Struck für die Heimniederlage im Oktober 2019 in Augustdorf.

Heiko Holtmann: "Ich bin heute sehr enttäuscht. In der Abwehr haben wir über die gesamten 60 Minuten eigentlich ganz gut gestanden. Im Angriff haben wir einfach zu viele Chancen ausgelassen. Siebenmeter, freistehende Würfe, Pfosten, Latte und ein hervorragender Lipper Torwart Robin Wetzel haben uns den Zahn gezogen. Ich kann Matthias und seinem Team zu der heutigen Leistung und zum Derbysieg nur gratulieren."

Die Zuschauer in der Spenger Sporthalle sahen eine recht torarme erste Hälfte, in der keiner der beiden Teams es schaffte, sich abzusetzen. Dominiert wurde die Partie von den gut stehenden Abwehrreihen. Über 3:3, 5:5 und 6:6 ging es auf der Platte ausgeglichen zu. Den ersten Aufreger hatte das Spiel in der 23. Minute zu bieten, als Olli Tesch mit einer roten Karte die Platte verlassen musste. Viele Zuschauer in der Halle und auch Gästecoach Mathias Struck fanden die Entscheidung sehr umstritten. Der Lippe Coach nach dem Spiel in der Pressekonferenz: Sicherlich hätte man das Foul auch mit einer 2-Minuten-Strafe belegen können – unglücklich und sicher zu diesem Zeitpunkt ein Knacks für Spenge. Die Lipper nutzen jedenfalls in der Folge die Unaufgeräumtheit im Spenger Spiel und setzten sich zur Halbzeit erstmals mit drei Toren auf 8:11 ab.

Nach der Pause hätte unser TuS mit Ballbesitz gleich auf zwei Tore aufschliessen können, doch wiederum das Team HandbALL Lippe II erzielte das erste Tor zum 8:12. Danach folgte dann die schwächste Phase im Spenger Spiel. Der TuS leistete sich nun viele technische Fehler, verwarf gleich zwei Siebenmeter und konnte drei freistehende Einwurfchancen nicht nutzen. Die Gäste hingegen produzierten in ruhiger Gelassenheit einen Treffer nach dem anderen und zogen auf 15:21 davon. Heiko Holtmann nutzte nun eine Auszeit, um die Deckung noch einmal auf 3:2:1 umzustellen. Die Taktik, schneller an Bälle zu geraten, um mit Tempogegenstößen und einfachen Toren wieder heranzukommen – die Chancen auf Punkte zu wahren – gelang nicht. Der TuS war heute im Abschluss einfach nicht effektiv genug und musste deshalb auch am Ende in einen verdienten Derbysieg für die Lipper einwilligen.

In der nächsten Woche steht die nächste schwere Aufgabe an, dann geht es nach Schalksmühle zu den Dragons.

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