Toller Heimsieg gegen Schalksmühle

Foto: Lächler

3.Liga Nord-West
Tools
Typography
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Doch dieser 26:24-Heimsieg gegen die Gäste aus Schalksmühle hatte wesentlich mehr zu bieten als bloße Zahlen und Fakten. Jeder der zahlreichen LSC-Zuschauer sollte sein Kommen jedenfalls nicht bereuen, denn er wurde Zeuge eines aus LSC-Sicht sensationellen Handballspiels.

Die Nerven der LSC-Fans wurden dabei allerdings lange auf eine harte Probe gestellt: die SGSH erwies sich wie immer als guter und hartnäckiger Gegner.

Zu Beginn des Spiels verlief das Spiel ausgeglichen, ein erstes kleines Übergewicht konnte sich der LSC im Zuge von einigen Paraden von Philipp Ruch im Tor inklusive 2 gehaltenen Siebenmetern zum 7:5 erarbeiten. Das Blatt wendete sich allerdings, lange es sah es dann nach einer knappen SGSH-Führung zur Pause aus. Als nach 26 Minuten beim Stande von 10:12 Lukas Schulz mit einem seiner nur 2 Fehlwürfe an diesem Abend per 7m am Gästetorwart scheiterte, konnten sich die Gäste bis zur Pause absetzen. Besonders bitter aus LSC-Sicht: die letzten 3 Gegentreffer vor der Pause fielen allesamt in den letzten 75 Sekunden bis zum Halbzeitpfiff. 11:16 hieß es demnach, ein 5-Tore-Rückstand, der eine höhe Bürgschaft für die zweite Hälfte darstellte.

Nach der Pause zeigte der LSC ein entschlossenes Gesicht, erhöhte spürbar das Tempo und agierte in der Deckung griffiger. Man riss das Spiel mit großem Engagement an sich, elektrisierte damit auch die Zuschauer, jedes Tor der packenden Aufholjagd wurde frenetisch bejubelt.

Nach dem 12:17 erzielte man 3 schnelle Tore zum 15:17, dann sorgte eine Fehlentscheidung der Referees für zusätzlich Feuer in der LSC-Mannschaft, als ein abgefan-gener Bodenpass zum Kreis weggepfiffen wurde und die folgenden Proteste mit 2min-Strafe und gelber Karte geahndet wurde… Der LSC ließ sich jedenfalls davon nicht beirren, der zur Pause eingewechselte Valentin Inzenhofer im LSC-Kasten verbuchte nun einige tolle Paraden, bis zur 45. Minute lief der LSC dem Pausenrückstand hinterher, dann fiel der Ausgleich zum 19:19 durch Lukas Schulz, der mit dem 20:19 einen lupenreinen Hattrick erzielt hatte. In der 50. Minute erzielten die Gäste erst ihren fünften Treffer in Hälfte 2, da führte der LSC bereits und baute diese bis zur 53. Minute bis zum 25:21 aus. Eine 5-minütige Durststrecke auf beiden Seiten beendete erst in der 58. Minute die Gäste mit 2 Treffern. ehe Marian Dahlke in der 59. Minute die Begegnung entgültig entschied und zum 26:23 einnetzte.

Sportdirektor Chris Stark: „Dieses Spiel war aus unserer Sicht natürlich klasse. Im Vergleich zu Spielen wie gegen Spenge oder Hagen, die in den Schlusssekunden entschieden wurden war es anders, dennoch genauso mitreißend und spannend, eine super Aufholjagd, die zum Glück mit 2 Punkten belohnt wird. In Halbzeit 1 waren wir bis auf die Schlussminuten nicht schlecht, in der zweiten Hälfte waren wir dann richtig gut, drehten das Spiel und wir gewannen am Ende verdient. Ich denke, wir hatten etwas mehr Tiefe im Kader und hatten in Hälfte 2 einfach mehr Benzin im Tank. Glückwunsch ans Team zu diesem Sieg, jetzt freuen wir uns bereits auf das nächstwöchige Heimspiel gegen Aurich, wieder ein Top-Spiel, in dem wir Bestleitung brauchen.“

 

Kommentar schreiben

Bitte halte Dich an die Regeln für Kommentare.

Sicherheitscode
Aktualisieren