Wölfe nähern sich dem Abstieg

3.Liga Nord-West
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So langsam gehen für die Handballer der SG Menden Sauerland die Lichter im Abstiegskampf aus. Auch am Samstag gab es für den Drittligisten eine Niederlage, und die war am Ende heftig. Zwar war mit einer Pleite beim TuS Spenge zu rechnen, doch die 19:35 (10:22)-Niederlage ließ an Deutlichkeit keinen Raum für Interpretationen.

„Der TuS Spenge war in dieser Lage einfach zu stark für uns“, blieb SG-Chefin Birgit Völker-Albrecht nur die Gratulation an den Gegner. Die Trainerin des heimischen Marktführers fand aber auch klare Worte für die Leistung ihrer Mannschaft, der sie in den vergangenen Wochen immer wieder den Rücken gestärkt hatte.

„Die erste Halbzeit war einfach schlecht“, war Birgit Völker-Albrecht vom Auftreten ihrer Schützlinge spürbar enttäuscht. Obwohl die Partie vor rund 650 Zuschauern in der Sporthalle der Realschule Spenge aus Sicht der Wölfe ordentlich begonnen hatte. Als Joshua Krechel in der achten Minute zum 3:3 traf, schien noch alles möglich.
Köpfe gehen runter

„Dann haben wir uns leider wieder zu viele Fehler geleistet. Spenge ist einige Gegenstöße gelaufen…“, musste nicht nur Birgit Völker-Albrecht mit ansehen, dass die Partie schnell kippte. Justus Aufderheide traf in der 13. Minute zum 8:4 für die Gastgeber. Die Partie schlug eine eindeutige Richtung ein.

„Dann kam das, was uns die komplette Saison verfolgt. Die Köpfe gingen runter, die Körpersprache stimmte nicht – der Gegner konnte sich mit weiteren Gegenstößen absetzen“, musste nicht nur die SG-Vorsitzende mitansehen, wie ihr Team das Spiel aus der Hand gab. Christoph Harbert traf in der 22. Minute zum 16:7. Die SG schlitterte immer tiefer in das Debakel. Als dann zehn Sekunden vor der Pause Spenges zwei Meter und sechs Zentimeter großer Riese am Kreis, Gordon Gräfe, zum 22:10 traf, mussten sich die SG-Fans Sorgen machen.

Die Geschichte des zweiten Spielabschnittes der Partie am Rande des Teutoburger Waldes ist schnell erzählt. Die Gastgeber taten nicht mehr als nötig, um die Uhr locker herunterzuspielen. Die Aktionen der heimischen Handballer waren schon von viel Resignation geprägt. Der Zwölf-Tore-Vorsprung schien fest zementiert. Gordon Gräfe traf in der 43. Minute zum 26:14 für den TuS Spenge. Zehn Minuten später, war der Rückstand der Wölfe auf 15 Tore angewachsen. Spenge führte in der 53. Minute mit 32:17.

Das Ergebnis dieser Partie war aus heimischer Sicht nur zweitrangig. Wichtiger war, dass der Abstieg wieder ein Stück näher gekommen ist. Zumal in der Tabelle mittlerweile nur noch der VfL Gummersbach II in Schlagweite der Wölfe liegt. Die vermeintliche andere Konkurrenz im Abstiegskampf hat sich schon ein Stück absetzen können. „Gegen die Bergischen Panther muss ein Sieg her“, sagte Birgit Völker-Albrecht. Spätestens nach der Partie am Samstag sind weitere Spekulationen hinfällig.

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