Coburg präsentiert Jan Gorr als Geschäftsführer

Foto: Heinz Zaunbrecher

2.Bundesliga
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Der Aufstiegs-Trainer wird ab der kommenden Saison die HSC-GmbH führen. Die Entscheidung des Aufsichtsrats fiel einstimmig, ein neuer Trainer wird gesucht.
Der HSC 2000 Coburg hat die Nachfolge des scheidenden Geschäftsführers Michael Häfner geregelt:

Jan Gorr (42, s. Foto), der seit sieben Jahren als Chef-Coach auf der Bank der Coburger sitzt und auch das Amt des Sportlichen Leiters innehat, wird ab dem 1.7. die Geschäfte der HSC 2000 Coburg GmbH führen. Mit Jan Gorr wurde der Wunschkandidat gefunden, mit dem die Coburger in die kommenden Jahre gehen möchten.

„Unser Anforderungsprofil war, dass wir jemanden suchen, der sportlich kompetent ist, aber auch die wirtschaftlichen Interessen vertritt, Führungsqualitäten hat und den HSC nach außen repräsentiert“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Dietz, der die Gespräche mit Gorr zusammen mit Vorstandssprecher Stefan Apfel führte. Außerdem sei es wichtig gewesen, dass jemand mit „Stallgeruch“, der die Philosophie des HSC kennt und lebt, das Kommando bekommt. „Ich denke, wir haben mit Jan die optimale Lösung als Nachfolge von Michael gefunden“, sagt Dietz. Natürlich seien mit dieser Entscheidung neue Herausforderungen verbunden, unter anderem und erstrangig gelte es jetzt, einen neuen Trainer zu finden. „Nachdem Jan hervorragend vernetzt in Handball-Deutschland ist, bin ich mir sicher, dass er für diese große Aufgabe prädestiniert ist. Außerdem hat Jan von Anbeginn seiner Zeit in Coburg bewiesen, dass er eine der tragenden Personen im Projekt HSC ist. Er hat auch als Trainer und sportlicher Leiter immer über den Tellerrand hinausgeschaut, sich für das Große und Ganze interessiert und sich immer positiv eingebracht“, erklärt Stefan Apfel.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass mir der Aufsichtsrat diese wichtige Position anvertraut“, erklärt Jan Gorr. Natürlich sei diese Entscheidung auch für ihn ein großer Einschnitt und eine neue Herausforderung, doch auf diese freue er sich sehr. „Ich habe mir lange überlegt, ob es der richtige Zeitpunkt ist, mein Traineramt gegen das des Geschäftsführers einzutauschen. Letztlich reizt mich dieses neue Aufgabenfeld aber sehr und es bedeutet für mich auch die Chance, mich selbst noch einmal in spannenden Bereichen weiterzuentwickeln. Darüber hinaus kann ich mich auch zukünftig in die weitere Entwicklung des Vereins maßgeblich einbringen und da habe ich klare Ziele.“

Nun gelte es nach vorne zu schauen und mit dem Trainerjob eine sehr wichtige Schnittstelle zu besetzen. Das Anforderungsprofil ist klar: „Wir wollen unseren Coburger Weg weitergehen und das heißt, dass der neue Coach sowohl erfahrene Profis führen als auch junge und talentierte Spieler entwickeln können muss“, sagt Jan Gorr.

 

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