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Dormagen plant zunächst mit 958 Sitzplätzen

Foto: Jürgen Pfliegensdorfer

2.Bundesliga
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Der TSV Bayer Dormagen kann nach der aktuellen Corona-Verordnung die kommenden Meisterschaftsspiele mit 958 Sitzplätzen planen. Das ist das Ergebnis der Gespräche mit dem Gesundheitsamt auf der Basis der so genannten Insellösung.

Diese sieht nach Paragraf 1, Absatz 2 der NRW-Coronaschutz-Verordnung vor, dass jeweils maximal Personengruppen in 10er-Größen zusammenkommen dürfen. Handball-Geschäftsführer Björn Barthel: „In diesem Rahmen bewegen wir uns“Insofern kann es vorkommen, dass der ein oder andere Zuschauer neben jemanden sitzen wird, den er oder sie nicht kennt. „In solchen Fällen empfehlen wir das beiderseitige Maskentragen auch während des Spiels“, hofft Barthel auch darauf, dass die Handballfans sich entsprechend arrangieren. „Wir alle lieben unseren Sport und wollen alles dafür tun, dass wir besten Zweitliga-Handball erleben können, gleichzeitig aber auch die Gesundheit im Vordergrund steht“, betont Björn Barthel. Zur Information: Das Sportcenter verfügt über eine Zuluft von insgesamt 50.000 Kubikmeter pro Stunde. Im Tribünenbereich ist die Zu- und Abluft 1300 Kubikmeter pro Stunde und entweicht unmittelbar nach oben.

Der zugewiesene Sitzplatz muss unbedingt eingehalten werden, dies ist entscheidend für die etwaige Nachverfolgung. Deshalb gibt es die personalisierten Tickets, damit man feststellen kann, wer neben wem in gewisser Nähe gesessen hat. Ein selbständiges Wechseln - auch wenn es nur ein Platz nach links oder rechts sein sollte - ist nicht zulässig. Denkbar ist es nur in begründeten Ausnahmefällen in Absprache mit dem Ordnungsdienst. Beim Erwerb des Tickets stimmt man den Rahmenbedingungen in den AGB zu; Zuwiderhandlungen können zum Ausschluss führen. Die Personalisierung im Sitzplan und die damit verbundene Nachverfolgung wird durchgeführt, damit man nicht zwischen jedem einzelnen Platz links, rechts, vorne und hinten den Abstand von 1,5 Metern einhalten muss. „Wäre dies die Grundvoraussetzung, könnten wir im Sportcenter nur knapp 350 Sitzplätze anbieten. Damit aber würde eine Öffnung für Zuschauer bei Heimspielen wirtschaftlich nicht tragbar sein“, stellt Barthel fest.

Als nächstes wird der TSV das Hygienekonzept anpassen und dann auch ein weiteres Mal die Genehmigung des Gesundheitsamtes einholen. Es wird aufgrund der Gesamtregelung auch notwendig sein, dass bei einigen Dauerkarteninhabern Sitzplatzwechsel vorgenommen werden müssen. Mit den Betroffenen nehmen die Handball-Verantwortlichen Kontakt auf.

Das letzte Testspiel im TSV Bayer Sportcenter findet an diesem Samstag, 19. September, ab 18.30 Uhr gegen den belgischen Spitzenklub Achilles Bocholt statt. Tickets können nur online geordert werden. Es wird am Samstag auch ein Testlauf für den Getränkeverkauf stattfinden. Das heißt: Getränke werden an der Theke angeboten. Um die Kontakte zu minimieren, ist der Zugang ausgeschildert.

 

 

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