Nachwuchskoordinator Arno Jung verlässt Hüttenberg

2.Bundesliga
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Der TV Hüttenberg und sein Nachwuchskoordinator Arno Jung gehen ab sofort getrennte Wege. Wie Abteilungsleiter Patrick „Schorsch" Zörb am Wochenende bekanntgab, endet die Tätigkeit des A-Lizenz-Inhabers nach 5 erfolgreichen Jahren, in denen sehr hart an modernen Strukturen im Rahmen der Möglichkeiten des TVH gearbeitet wurde und in denen die Talentförderung hervorragende Ergebnisse vorzuweisen hat.

„Aktuell zwingt mich die Corona-Krise und die dadurch erzwungene Schließung meines Einzelhandels ‚Punkt und Strich' in Gießen dazu, meine gesamte Energie für dessen Erhalt und die damit verbundenen Arbeitsplätze aufzuwenden. Freilich sind auch einige Diskussionen und Entscheidungen im TVH aus meiner Sicht unbefriedigend gelaufen, das hat es mir leichter gemacht – obwohl ich mit dem Herz am Verein und an den Jungs hänge, das tut schon weh", so der 62-jährige, der 2015 nach 4 Jahren in gleicher Funktion bei der HSG Wetzlar zum TVH als Nachwuchskoordinator und Jugendtrainer im Leistungsbereich gewechselt war.

„Wir haben vollstes Verständnis für Arnos Entschluss, der uns natürlich in einer schwierigen Zeit trifft. Seine Einsatzbereitschaft, seine Energie, sein Netzwerk und seine Ideen haben uns in den letzten Jahren in die Lage versetzt, trotz knapper materieller Ressourcen ernsthaft mit den professionell geführten Leistungszentren zu konkurrieren und mehrere Jugend- und Juniorennationalspieler herauszubringen", fasste Abteilungsleiter Zörb die Demission seines Mitarbeiters betrübt auf.

Jugendwart Markus Schwarz ergänzend: „Die Spiele um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft 2017 sowie die Einsätze von Merlin Fuß, Malvin Werth und Niklas Theiß für den DHB sind sicherlich Highlights, doch am Beispiel der aktuellen A-Jugend-Bundesligamannschaft lassen sich zahlreiche weitere Leistungssprünge aufzeigen, die unmittelbar mit der Trainingsarbeit von Arno Jung zusammenhängen. Und last but not least haben viele Jugendtrainer, allen voran Michael und André Ferber, von seinem Wissen partizipieren wollen und können. Ohne ihn hätte es wohl die leistungssportlich ausgerichtete Talentförderung im TVH in den letzten Jahren nicht in dieser Qualität gegeben", so Schwarz abschließend.

 

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