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Mi, Okt
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Steigerung bringt Sieg gegen Potsdam

(Foto: Verein)

2.Bundesliga
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Die einzigen Vorbereitungsniederlagen kassierte der HC Elbflorenz bisher gegen die Erstligisten Füchse Berlin und SC DHfK Leipzig. Nach dem Vorbereitungsspiel gegen den ambitionierten Drittligisten 1. VfL Potsdam bleibt dies auch weiter so.

Den VfL schlug man nach einem 13:14 Halbzeitrückstand mit 29:26. Dabei zeigte sich Potsdam als der erwartet körperlich präsente und knifflige Gegner. Die Brandenburger, welche in der kommenden Saison zu den Mitfavoriten um den Aufstieg in ihrer Drittligastafel zählen, nutzen das Wochenende in Dresden, um sich auf ihre Saison in der 3. Liga vorzubereiten. Dazu wurden Partien gegen die erste und zweite Vertretung des HC Elbflorenz verabredet.

Zu Beginn der Partie schien sich der Favorit aus Dresden schon leicht absetzen zu können. In der 13. Minute führte der HC 7:3 und die Defensive funktionierte ebenso gut wie zuletzt. Auch das daraus resultierende Tempospiel konnte sich erneut sehen lassen. Ab der 15. Minute nahm die Qualität im Dresdner Spiel aber zunehmend ab und das lag vor allem an der Offensive. Die Sachsen, die weiter auf Nils Gugisch, Nils Kretschmer und Arseniy Buschmann verzichten mussten und Ivar Stavast vorsorglich schonten, hatten mit zunehmender Spielzeit in Halbzeit 1 Probleme ihr Angriffsspiel zu entwickeln. Das nutzte der VfL Potsdam aus und stellte kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit auf 11:11. Letztmalig hatte es in der 5. Minute Remis (2:2) gestanden. Den Brandenburgern gelang wenig später, nach einem erneut etwas fahrig geführten Positionsangriff der Hausherren, sogar die Führung zum 12:13. Da beide Teams vor der Pause noch einmal trafen, ging es aus Sicht der Dresdner mit 13:14 in die Kabine.

Den besseren Start in die 2. Halbzeit hatte zunächst auch der Gast und so führte der VfL mit 13:16. Eine Überzahlsituation nutzte der HC, um wieder besser ins Spiel zu kommen. Angeführt von einem unermüdlichen Sebastian Greß und einem starken Tom Göres im Tor, kamen die Dresdner wieder besser in die Partie. In der 44. Minute führten die stark kämpfenden Gäste letztmalig im Spiel (20:21). Danach gelang es dem HC erst auf 23:21, dann auf 26:23 und später sogar auf 28:24 stellen. Die Potsdamer hatten vor allem ab der 45. Minute Probleme mit der aggressiveren Dresdner Defensive oder scheiterten aussichtsreich an HC-Keeper Göres. Am Ende gewann die Sachsen, nach der Leistungssteigerung in Halbzeit 2, verdient mit 29:26. Sein Debüt für den HC gab die Neuverpflichtung Michael Oehler, bei dem man von Minute zu Minute sehen konnte, wie er besser in das Spiel im Dresdner Mittelblock fand. Dass hier die Abstimmung noch nicht zu 100 Prozent stimmen kann, erklärt sich von selbst.

VfL-Trainer Daniel Deutsch sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Rico! Wenn man die 2. Halbzeit hernimmt, geht das so in Ordnung. Vor allem die Zweite Welle und den Gegenstoß haben wir in der 2. Halbzeit nicht gut verteidigt bzw. auf der anderen Seite Sebastian Greß viele richtige Entscheidungen getroffen. Dann hatten wir noch ein paar Situationen, die wir zu schnell oder nicht gut entscheiden bzw. hat Tom Göres auch einiges weggenommen. So kommt es dann einfach zustande, dass obwohl wir Anfang der 2. Halbzeit gut im Spiel sind, einen kleinen Bruch bekommen. Die bekommen ihr nicht wieder aufgeholt. Das ist schade, aber das bricht uns jetzt auch kein Bein."

HC Trainer Rico Göde (s. Foto) sagte: „Für uns war es gut, dass kommt das Potsdam gekommen ist. Ich wollte auch einmal gegen eine Mannschaft spielen die teilweise etwas offensiver deckt. Auch wenn der VfL defensiv begonnen hat, habe ich mich dann gefreut, dass der Gegner später auch offensiv gedeckt hat. Da hat man auch gesehen, dass wir ohne Buschmann und Stavast so unsere Probleme im Positionsangriff hatten. Am Ende war es viel Sebastian Greß der die Entscheidungen getroffen hat und das waren sehr oft gute Entscheidungen. Teilweise haben wir die Probleme im Positionsangriff aber auch mit einer guten Kombination aus guter Defensive, einem guten Torhüter und unserem Tempospiel umgangen. Dadurch, dass wir alleine 22 Tempoaktionen hatten, kann ich gar nicht so viel zum Positionsspiel sagen. Am Spiel gegen eine offensive Abwehr werden wir weiter arbeiten. Insgesamt bin ich zufrieden. Natürlich ist es weiter gut Spiele zu gewinnen und außerdem hat Potsdam auch eine Mannschaft, die sicher oben angreifen will."

Bericht: Wolfram Wegehaupt

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