Harter Brocken für Aurich

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Der Anfang ist gemacht. Mit 25:24 Toren haben die Handballer des OHV Aurich am Sonntag das erste Relegationsspiel zur 3. Liga gegen LiT Tribe Germania gewonnen. Entschieden ist damit in Sachen Aufstieg aber noch nichts. Am Sonnabend im Rückspiel kommt es drauf an.

Ob dann Paul Jordan und Wilke de Buhr im Team des OHV wieder einsatzbereit sind, stand am Montag noch nicht fest. Beide waren in der zweiten Halbzeit des Hinspiels verletzt ausgeschieden.

Rechnerisch ist die Lage hingegen klar. Den Aurichern reicht im Rückspiel ein Unentschieden zum Aufstieg. Selbst eine Niederlage mit einem Tor könnte am Ende dafür noch genug sein. Vorausgesetzt, sie werfen mindestens 25 Tore.

Das ist jedoch leichter geschrieben als getan. LiT Tribe Germania ist in dieser Oberligasaison zu Hause eine Macht gewesen. Die Bilanz: 13 Heimspiele, 13 Heimsiege.

So beeindruckend wie sich die Statistik liest, so imponiert waren die Mindener am Sonntag von der Kulisse in der Auricher Sparkassen-Arena. Mehr als 2000 Fans verwandelten sie in einen Hexenkessel. Unter ihnen waren rund 150 mitgereiste Mindener. „Wow, was für eine Kulisse in Aurich. Hut ab“ heißt es auf der Facebook-Seite von LiT.

In einer ganz anderen Atmosphäre steigt am Sonnabend das Rückspiel. In die Schulsporthalle Nordhemmern passen gerade einmal um die 400 Zuschauer. Da der Gastmannschaft lediglich zehn Prozent der Eintrittskarten zustehen, können nicht einmal 50 Zuschauer den OHV am Sonnabend begleiten und unterstützen.

Bei der Begeisterung für die Aufstiegsspiele versteht es sich von selbst, dass die Halle bereits ausverkauft ist. Die Reise aufs Geratewohl anzutreten und irgendwie vielleicht doch auf Einlass zu hoffen, macht deshalb wenig Sinn. „Selbst in unseren Vorraum passen keine 400 Zuschauer“, sagte LiT-Trainer Daniel Gerling nach dem Hinspiel.

„Wir müssen jetzt in dieser Woche konzentriert weiterarbeiten“, sagte OHV-Mannschaftsführer Sven Seidler.

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