Barsinghausen feiert etwas glücklichen Sieg

Foto: Uwe Serreck

Oberliga HVN
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Als Fabian Wetzker 17 Sekunden vor dem Ende zum 29:27 (17:12)-Endstand für den HV Barsinghausen bei der SG Börde traf, sprangen alle Spieler auf der Ersatzbank hoch und ballten ihre Fäuste. Wenig später war Schluss und es gab kein Halten mehr.

Mit ihrer kleinen Schar an Fans feierte die Mannschaft ausgelassen den ersten Erfolg im neuen Jahr, nach einer Serie von sechs Spielen ohne Sieg. Es war förmlich zu spüren, welche Last in diesem Moment abfiel.

In den Schlussminuten wurde die Partie zum Krimi, den Hitchcock nicht besser hätte inszenieren können. Der HVB kassierte den Ausgleich zum 25:25 (55.) und verlor bei angezeigtem passivem Spiel den Ball. Börde versuchte zu kontern, doch Kevin Loh erkämpfte die Kugel zurück und spielte den langen Pass auf Jannis Frädermann, der zum 26:25 (57.) vollendete. Fabian Wetzker besorgte mit dem 28. Treffer schließlich die Vorentscheidung. „Am Ende war es etwas glücklich“, räumte Co-Trainer Benjamin Köhler ein: „Aber das muss man sich auch erkämpfen.“

Und das tat die Mannschaft über 60 Minuten mit großer Leidenschaft. Ausgerechnet der in dieser Saison so oft gescholtene Angriff sorgte dafür, dass die Barsinghäuser mit einer scheinbar beruhigenden Führung in die Kabine gingen. Die Lücken der extrem offensiv ausgerichteten Abwehr spielten dem HVB in die Karten. Maximilian Schulze traf per Doppelschlag zur 9:6-Führung (17.). Börde, dass zuvor in neun Heimspielen nur Tabellenführer TuS Vinnhorst unterlegen war, stellte auf eine 6:0-Formation um, doch der HVB blieb am Drücker. Auch weil Torhüter Patryk Wiacek etliche starke Paraden zeigte.

Als Jannis Frädermann den Abstand mit dem ersten Treffer in Durchgang zwei auf sechs Tore vergrößerte, schien die Vorentscheidung gefallen. Im Gefühl der sicheren Führung ließ die Konzentration nach und durch einige teils unnötige Zeitstrafen ging der Spielfluss verloren. Beim 22:22 (49.) war die Führung dahin. Doch die Gäste vom Deister gingen sich und behielten in der kniffligen Schlussphase vor allem einen klaren Kopf.

Am Wochenende ist spielfrei, dann geht es zur SG Plesse/Hardenberg. Noch nichts Neues gibt es zum vor acht Tagen ausgefallen Heimspiel gegen die HSG Nienburg. „Der Verband hat beide Mannschaften um ihre Stellungnahme gebeten“, erklärte Köhler.

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