Trainer Dirk Wolf will Fortschritte sehen

Foto: Sven Frank

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Es ist beim TV Korschenbroich immer noch so, dass die jungen Spieler Fehler machen dürfen. Und es ist immer noch so, dass der dritte Platz genau zum vor der Saison ausgegebenen Ziel passt, den fünften Rang aus dem vergangenen Jahr zu verbessern.

Gleichzeitig kann aber nicht nur Trainer Dirk Wolf die Tabelle sehr gut lesen und die Gefahr darin erkennen: Das Feld hat sich vorne immer dichter zusammengeschoben. Hinter dem TuS 82 Opladen (27:7 Punkte) beginnt mit der SG Langenfeld (21:13) ein Verfolgerfeld, das über den TVK (20:14) mindestens bis zum Siebten TSV Bonn rrh. reicht (18:16). Und nur vier Zähler trennen den Zweiten Langenfeld vom Neunten HC Weiden – ein dichtes Gedränge. Das erhöht auch den Druck auf Wolfs Team. „Jeder muss an seiner Entwicklung arbeiten“, sagt der Coach, „oft fehlen ja nur Kleinigkeiten. Das ist eine Kopfsache.“ Das heißt in der Übersetzung: Er fordert von seinen Spielern, aus den Fehlern zu lernen und es Schritt für Schritt besser zu machen.

Einen dieser Schritte nach vorne könnte der TVK jetzt gut gebrauchen, denn die Aufgabe am Samstagabend (19.30 Uhr) in Bonn wird schwierig. Beide Mannschaften zeigen im neuen Jahr bisher eine Berg- und Talfahrt mit einer überschaubaren Ausbeute: Jeweils 4:8 Punkte aus sechs Spielen mit zwei Siegen und vier Niederlagen sind amtlich festgehalten. Ein Argument dafür, dass der Tabellendritte seine Serie von fünf Auswärtsspielen in Folge ohne Sieg beenden könnte: Bonn hat zwar grundsätzlich in der engen Halle an der Ringstraße einen echten Heimvorteil, wusste daraus in dieser Saison allerdings mit 4:12 Zählern noch nicht viel zu machen. Auswärts ist die Mannschaft von TSV-Trainer David Röhrig dafür mit 14:4 Punkten ein Spitzenteam. Beim TVK ist es fast umgekehrt – zu Hause 12:4, auswärts 8:10.

Weil sich Dirk Wolf auf solche Quer-Vergleiche nicht verlassen mag, geht er lieber von einer hohen Hürde aus. Und der TVK-Trainer hat auch viel Respekt vor dem Kontrahenten, der bisweilen sehr konsequent einen siebten Feldspieler einsetzt. „Da müssen wir sehr wach sein“, weiß Wolf, „wir haben über alles ausgiebig gesprochen. Wir haben noch einige Spiele und wir wollen die bestmögliche Platzierung.“ Damit ist er wieder beim Anfang: Fehler wie unnötige Ballverluste im Angriff sind erlaubt, aber die Anzahl sollte sinken: „Ich will sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt.“

Foto: Dirk Wolf

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