Löwen mit Schwalb und ohne Gensheimer

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Erstmals mit dem neuen Cheftrainer Martin Schwalb an der Seitenlinie gehen die Rhein-Neckar Löwen in das EHF-Cup-Heimspiel gegen Liberbank Cuenca. Am Mittwochabend um 19.30 Uhr wollen die Löwen in der GBG Halle am Herzogenried in Mannheim den vierten Sieg im vierten Spiel von Gruppe B einfahren.

Karten gibt es noch an der Abendkasse ab 18.30 Uhr.

Antreten werden die Löwen ohne die schon länger verletzten Steffen Fäth und Jesper Nielsen – und ohne Uwe Gensheimer. Der Linksaußen hat sich im Hinspiel gegen Cuenca am Fuß verletzt, fällt vorerst aus. Ymir Örn Gislason ist in dem Wettbewerb nicht einsatzberechtigt. Umso wichtiger wird es an diesem Abend sein, als Mannschaft zusammenzustehen und dem neuen Coach im ersten Pflichtspiel direkt einen Heimsieg zu schenken.

Optimistisch, dass das funktionieren wird, ist der Sportliche Leiter Oliver Roggisch. Vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit im Hinspiel, die man nach dem 16:16 zur Pause mit 17:12 für sich entscheiden konnte. „In der zweiten Hälfte haben wir uns gesteigert, sind viel aggressiver gewesen. Das müssen wir jetzt von der ersten Minute an bringen. Da müssen wir aktiver rausgehen, Stoppfouls machen, die Situationen im Eins-gegen-eins gewinnen.“
Große Erleichterung

Egal, wie der Sieg genau zustande kam. Groß war die Erleichterung bei den Spielern der Rhein-Neckar Löwen, als man das wichtige Auswärtsspiel erfolgreich hinter sich gebracht hatte. Nicht so sehr, weil es am Ende so knapp zugegangen wäre auf dem Feld. Sondern weil die Umstände der Partie alles andere als normal gewesen waren.
Uwe Gensheimer verletzte sich bei dem Spiel.

Als die Löwen die Meldung von der Freistellung des nun ehemaligen Cheftrainers Kristjan Andresson herausgaben, befand sich die Mannschaft noch auf der Reise Richtung Cuenca. Freilich waren die Spieler da bereits informiert. Wie man sich denken kann, gab es nicht viele spannendere Themen auf dem Weg von Kronau nach Kastilien. „Ich glaube, was die Vorbereitung auf den Gegner betrifft, haben wir das ganz gut gelöst. Es war okay, aber ganz sicher keine einfache Situation, ohne etatmäßigen Trainer anzureisen. Ich finde, dass wir es ganz gut gelöst haben“, sagte Uwe Gensheimer, einer von drei Löwen-Kapitänen, nach dem 33:28-Erfolg über den spanischen Vize-Pokalsieger.

Lob gab es von Gensheimer für Interimstrainer Michel Abt, der zusammen mit dem Sportlichen Leiter Oliver Roggisch die kurzfristige Vakanz auf der Trainerbank ausfüllte: „Wir haben sehr gut gewusst, was auf uns zukommt, es nur in der ersten Halbzeit noch nicht so gut verteidigt.“ Abt, der im Trainerstab seit Saisonbeginn für die Video-Vorbereitung der Mannschaft zuständig ist, hatte die Löwen-Spieler optimal eingestellt auf die Spielweise des Gegners. Nach der Pause bekam man so den auf Zweikämpfe und Zwei-gegen-zwei-Situationen ausgelegten Angriff Cuencas in den Griff.

Ein besonderes Augenmerk werden die Löwen am Mittwoch auf die Nummer drei der Spanier haben, Leonardo Dutra. Der brasilianische Halblinke trägt nicht von ungefähr den Spitznamen „La Bestia“, geht ohne Rücksicht auf Verluste in jeden Zweikampf. „Ja, der marschiert“, sagt Oli Roggisch mit einer gewissen Anerkennung. Neun Treffer markierte Dutra am Sonntag im Hinspiel. „Der macht richtig Dampf, hat einen sehr guten Sprungwurf und, was es besonders gefährlich macht, eine sehr gute Sprungwurf-Täuschung.“

Da müsse man, so Oli Roggisch weiter, im Rückspiel wach und konzentriert sein. Mit dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel würden die Löwen schon einen vorentscheidenden Schritt Richtung Viertelfinale machen.

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