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Tore am Fließband in Flensburg

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die SG Flensburg-Handewitt ist in der EHF Champions League wieder auf Kurs. Sie schlug am Abend den norwegischen Meister Elverum Handball mit 37:35 (18:14). Damit verbesserte sich die SG in der Staffel A auf 8:2 Punkte.

Passend zum Abend kamen die besten Torschützen aus Norwegen: Gøran Søgard und Magnus Rød, die zusammen für 15 Treffer verantwortlich waren.

Das vorweg: Es waren alle dabei, die dabei sein konnten. Auch Gøran Søgard und Mads Mensah, die direkt vor Anpfiff noch eine kleine Extra-Laufeinheit einlegten. Die beiden teilten sich mehr oder weniger die Einsatzzeiten, wobei der Norweger auch mal am Kreis auftauchte. Es war viel los an der Bank. Dennoch fand die SG gut ins Spiel. Torbjørn Bergerud hielt gegen seine Landsleute gleich ein paar Bälle. Magnus Rød traf zum 7:3, Elverum nahm ein Team-Timeout. Die SG setzte nach. Magnus Jøndal verwandelte einen Gegenstoß zum 10:4. Der Gast aus Norwegen kam nun besser in die Partie. Beim 14:12 intervenierte Maik Machulla. Jacob Heinl rückte erstmals in dieser Serie bei einem Heimspiel in die Abwehr. Zur Pause hatte sich der Vorsprung wieder verdoppelt.

Mit Wiederbeginn gab es einen neuen Wechsel: Franz Semper im Angriff, Magnus Rød nur noch in der Defensive. Elverum versuchte viel – sogar mal eine 7:5-Überzahl. Plötzlich hieß es nur noch 19:18. Aber dann war Schluss mit lustig. Gøran Søgard und Jim Gottfridsson ließen zwei blitzschnelle Antworten folgen. Der Vorsprung bewegte sich wieder bei drei oder vier, beim 27:22 sogar bei fünf Toren. Ein ruhiger Abend war es gewiss nicht – und auch nicht ohne Schock-Moment: Lasse Svan musste eingreifen, weil Marius Steinhauser auf der Bank behandelt werden musste. Elverum muckte noch einmal auf. Der 29:27-Zwischenstand entfachte bei der SG aber keineswegs Panik. Der Angriff donnerte sein Pensum durch. Franz Semper und Lasse Svan lochten von der rechten Seite ein. 34:29! Die Vorentscheidung, dachten viele. Aber 93 Sekunden vor Ultimo, als der Vorsprung schon wieder auf zwei Treffer geschmolzen war, sah sich Maik Machulla gezwungen, auch sein drittes Team-Timeout zu nehmen. Eine feine Aktion von Franz Semper und eine Parade des inzwischen eingewechselten Benjamin Buric packten dann den Deckel drauf.

SG Flensburg-Handewitt – Elverum Handball 37:35 (18:14)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (4 Paraden), Bergerud (10 Paraden) – Hald, Svan (1), Jøndal (5), Steinhauser (2), Heinl, Mensah, Søgard (8), Gottfridsson (5), Semper (6), Sikosek Pelko (3), Rød (7)

Elverum Handball: Imsgard (2 Paraden), Fries (9 Paraden) – Hedberg, Larsen, Schønningsen (3), Pettersen (2), Fingren (3), Grøndahl (5/5), Svensson, Abalo (3), Langaas (4), Nilsen-Nygaard (2), Mathe (3), Sørensen, Solstad (7), Pujol (3)

Schiedsrichter: Mazeika/Gatelis (Litauen);

Zeitstrafen: 8:4 Minuten (Heinl 4, Rød 4 – Schønningsen 2, Fingren 2);

Siebenmeter: 0:5/5;

Zuschauer: 511
Spielverlauf: 1:1 (2.), 4:1 (6.), 5:3 (8.), 8:3 (11.), 10:4 (13.), 11:5 (14.), 11:7 (16.), 13:8 (18.), 14:9 (21.), 14:12 (23.), 16:12 (25.), 16:14 (28.) – 19:15 (31.), 19:18 (34.), 21:18 (35.), 23:19 (37.), 24:20 (39.), 24:22 (40.), 27:22 (43.), 27:24 (44.), 28:25 (47.), 29:27 (49.), 31:27 (51.), 33:28 (53.), 34:29 (54.), 34:31 (56.), 35:33 (58.), 37:33 (60.)

 

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